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Neurolinguistisches Programmieren
Zunächst eine gute Nachricht für alle Schmerzpatienten
Sozialgericht stärkt die Rechte von Schmerzpatienten. Danach hat ein Schmerzpatient das Recht in einer schmerztherapeutischen Klinik behandelt zu werden, er muß also nicht irgendeine der sonst üblicherweise angebotenen Rehabilitationen akzeptieren sondern kann unter Hinweis auf das Urteil gleich Widerspruch einlegen. Hier gelangen Sie zu dem Urteil (dieses gilt sinngemäß natürlich nicht nur für die Rentenversicherungen sondern auch für Krankenkassen), das mittlerweile rechtskräftig ist. Pressemitteilung dazu: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik
Ein „
Neurolinguistisches Programmieren“ wurde Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts von Richard Bandler (Gestalttherapeut / Mathematik- und Informatikstudent) und John Grinder (Linguistikprofessor) entwickelt. Neurolinguistisches Programmieren ist eine Methode zur Analyse und zum Aneignen der wesentlichen Komponenten effektiven Denkens und Handelns (Modelling), und andererseits eine mittlerweile stattliche Sammlung höchst wirksamer Kommunikations- und Veränderungstechniken, den Produkten (Modellen) des Modellings.Für neurolinguistisches Programmieren ist auch die Abkürzung "N LP" gebräuchlich.
Der Begriff „neurolinguistisches Programmier
en“ setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:Neuro: Dahinter steckt die Annahme, dass die gefundenen Muster des Denkens und Handelns auf einer neurologischen Ebene stattfinden.
Linguistisch: Diese Muster werden in der Sprache deutlich und durch die Sprache beeinflusst.
Programmieren verweist auf die Möglichkeit dieser Methode, Menschen zu helfen, sich von problemerzeugenden, automatisch ablaufenden inneren Programmen zu befreien.
Am Anfang der Entwicklung des N LP`s stand der Versuch der „Entzauberung der Zauberer“ Perls, Erickson und Satir. Durch systematische Verhaltensbeobachtung versuchten Bandler und Grinder herauszufinden, welche Elemente im Verhalten dieser weltbekannten Psychotherapeuten notwendig sind, um Veränderungen bei Klienten zu bewirken.
Neurolinguistisches Programmieren fußt auf folgenden Grundannahmen:
Menschen reagieren auf ihre Abbildung der Realität, nicht auf die Realität selbst.
Geist und Körper sind Teile des gleichen kybernetischen Systems – sie beeinflussen sich wechselseitig.
Die Bedeutung deiner Kommunikation ist die Reaktion, die du bekommst.
Widerstand ist eine Aussage über den Therapeuten, nicht über den Klienten.
So etwas wie Fehler oder Versagen gibt es nicht – es gibt nur Feedback.
Eine Vielfalt möglicher Verhaltensweisen ist wichtig, denn es wird dasjenige Element in einem System das kontrollierende Element sein, das über die meiste Flexibilität verfügt. Daher ist Wahlfreiheit besser als keine Wahlfreiheit.
Menschen funktionieren perfekt. Keiner ist nicht in Ordnung, hat einen Defekt oder ist kaputt.
Menschen treffen immer die beste Wahl, die ihnen im jeweiligen Moment und mit den jeweils vorhandenen Informationen möglich ist.
Hinter jedem Verhalten gibt es eine positive Absicht.
Jedes Verhalten ist nützlich. Es gibt jeweils zumindest einen Kontext, in dem jedes Verhalten nützlich ist.
Wenn ein Mensch lernen kann, etwas Bestimmtes zu tun, können es prinzipiell alle.
Menschen verfügen schon über alle Ressourcen (= alle Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse, Geschicke, Erfahrungen), um ihre Ziele zu erreichen), die sie brauchen, um die von ihnen angestrebten Veränderungen zu erreichen.
Als professioneller Kommunikator habe ich die Pflicht und Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sich mein Kommunikationspartner in dem Zustand befindet, in dem er sein muss, damit er das, was ich von ihm verlange, auch tun kann.
Rapport als Voraussetzung einer Arbeit mit N LP
-TechnikenDer Auf bau von Rapport, d.h. einer therapeutischen Beziehung, die durch gegenseitige Achtung und Vertrauen gekennzeichnet ist, steht am Anfang jeder Arbeit mit N LP-Techniken. Dabei können folgende Verhaltensweisen hilfreich sein:
Der Auf bau von Rapport, d.h. einer therapeutischen Beziehung, die durch gegenseitige Achtung Pacing (Spiegeln), d.h. den sprachlichen oder körpersprachlichen Selbstausdruck einer anderen Person (teilweise) übernehmen. Pacing ist die Grundlage für Leading (s.u.),
Cross-pacing (Überkreuz-Spiegeln), d.h. den körpersprachlichen Selbstausdruck einer Person auf andere Weise oder in einem anderen Sinneskanal spiegeln, z.B. den Atemrhythmus eines anderen mit Bewegungen der Hand oder dem Rhythmus des eigenen Sprechens begleiten und
Matching, d.h. sprachliches Spiegeln durch Übernahme von Prädikaten oder Satzmustern des Klienten.
Leading schließlich heißt Führen und Lenken des Klienten auf der Verhaltens-Ebene. Nur während der Leading-Phasen finden die eigentlichen veränderungswirksamen Interventionen statt.
Leading schließlich heißt Führen und Lenken des Klienten auf der Verhaltens-Ebene. Nur während der Leading-Phasen finden die eigentlichen veränderungswirksamen Interventionen statt.
Neurolinguistisches Programmieren - Zentrale Techniken bei Schmerz
Neurolinguistisches Programmieren kann eine spezielle Schmerztherapie nicht ersetzen.
Wohlgeformte Zielbestimmung: Das Ziel sollte positiv formuliert werden; „kein Schmerz mehr“ enthielte demnach eine Verneinung und sollte ersetzt werden durch ein Wohlbefinden signalisierendes Gesundheitsziel. Eine zielführende Frage wäre etwa: Wie soll sich der Bereich anfühlen, wenn die Schmerzen geringer werden?
Ressourcenarbeit: Durch die Nutzung sinnesspezifischer Repräsentationen (Submodalitäten) des Schmerzes in der Vorstellung (z.B. ein inneres Bild, das den Schmerz repräsentiert oder ein Geräusch) kann auf die Schmerzempfindung Einfluss genommen werden. Dies geschieht durch die Veränderung der Submodalitäten. Auch viele andere Ressourcen können aktiviert werden, um die Schmerzen zu kontrollieren, beispielsweise Atemtechniken, hilfreiche innere Bilder, die Aktualisierung positiver Erinnerungen und anderes mehr.
Reframing: Beim Reframing geht es um das Umdeuten von negativ bewertetem Erleben. Auch hinter der Schmerzproblematik kann eine gute Absicht stecken. Ziel des NLPs beim Reframing ist es, diese gute Absicht zu erkennen und andere Wege als den Schmerz zu finden, um die Erfüllung der guten Absicht auch weiterhin sicherzustellen. Neurolinguistisches Programmieren unterstützt die Verhandlungen mit verschiedenen inneren Persönlichkeitsanteilen eines Klienten, die zwar alle Gutes für den Menschen beabsichtigen, sich dabei aber gegenseitig im Wege stehen und / oder einen Weg wählen (wie den Schmerz), der deutliche negative Begleiterscheinungen mit sich bringt.
Hier noch eine sehr gute psychologische Literaturempfehlung: Schmerzen überwinden (einfach anklicken)
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Aktualisiert:
13.03.2006
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Hier gelangen Sie zu einem kompetenten Schmerzforum: link: www.schmerzforum.net
Links zu empfehlenswerten Einrichtungen:
www.norderney-insel-hotel.de/norderney-hotel
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aktualisiert: >13.03.2006</> k u <strong>neurolinguistisches Programmieren </strong>
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